Transformative Architektur & Stadtentwicklung

Theater Schleswig

Kultur-, Veranstaltungsgebäude, Erweiterung und Neubau

Ziel des Entwurfs ist ein flexibel nutzbares und barrierefrei erschlossenes Zentrum für Kunst, Kultur und Austausch. Der Entwurf baut wohlüberlegt auf dem Bestand auf und nutzt die Qualitäten und Topografie der Umgebung.

Projektkosten 12 Mio €
BGF 4400 m2
Bearbeitungszeitraum 09/2019 – 11/2019
Leistungen

Hochbaulicher Realisierungswettbewerb

Der Entwurf folgt dem Leitbild eines Langhauses aus der Wikingerzeit. Sowohl in seiner Form als auch in der Funktion und Erschließung stellt der Gebäudetyp eine enge Verbindung zum Standort des neuen Theaters dar. Der Neubau baut auf den vorhandenen Kellergeschossen des Bestands auf und trägt den Gedanken der nachhaltigen Nutzung auch im Umgang mit der Bausubstanz weiter. Um eine möglichst nachhaltige Nutzung zu erzielen, soll ein Theatersaal mit flexibler Teleskoptribüne erstellt werden. 

Der Neubau orientiert sich an der vorhandenen Bebauung und setzt diese in ihrer ehemaligen Position fort. So folgen Haupteingang, Foyer und Vorplatz der Topografie nach Südwesten und stellen einen direkten Bezug zu Schleswig und zur Schlei her. Das großzügige Foyer erstreckt sich über alle Niveaus erstreckt und bietet unterschiedlichste Aufenthaltsqualitäten. So lassen sich alle Bereiche barrierefrei erschließen und die Topografie des Außenraums wird im Innenraum fortgeschrieben.

Auf verschiedenen Niveaus im Außen- und Innenraum bilden sich unterschiedlichste Szenerien für Aufenthalt, Kunst und eine Vielzahl von Möglichkeiten die Räume zu bespielen. Es werden Bezüge zur Umgebung hergestellt und die Landschaft als Kulisse nutzbar gemacht.